Portrait

Martina Erbel, Fotofachfrau + Sozialpädagogin, geboren 1987, wohnhaft in Luzern


Als Fotofachfrau fasziniert mich das Festhalten einer Emotion, die sich in 1/80sec zeigt und für immer festgehalten werden kann. Als Sozialpädagogin wartet die Kunst, die sich im Alltäglichen verbirgt, nur darauf, erkannt und in die passende Form gebracht zu werden. Als Künstlerin befreit mich der Schaffensprozess, indem ich loslassen und frei von Barrieren innere Bilder anderen zugänglich machen kann.

Wie im Leben, so auch in der Kunst, tue ich mich schwer damit, meine Freiheit aufzugeben. Diese Charaktereigenschaft zeichnet sich in meinen Werken ab. Von akkuraten Punktbildern über abstrakte Gebilde und reale Blumen bis hin zu dadaistischen Wortspielereien findet sich deshalb alles wieder, was meine nähere und weitere Umwelt an Inspiration für mich bereithält.


Aus der Meditation, dem Verarbeiten von Emotionen oder der Freude an Gedankenspielen entstehen Bilder, die sich im Laufe des Arbeitsprozesses immer wieder wandeln und verändern. Verinnerlichte Eindrücke aus vielen Reisen nach Tanzania prägen die Gestaltung zusätzlich. Ein neues Bild ist geboren, wenn ein Gedanke seinen Weg auf die Leinwand gefunden hat und immer noch genug Raum vorhanden ist für die Interpretation der Betrachtenden.


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